“The Vienna Tapes” @ Diagonal, Radio Österreich 1

 

[dunkelbunt] in Diagonal, Radio Österreich 1, Bild @ ORF / Anton Reininger

Bild @ ORF / Anton Reininger

 

Da ist uns doch – neben all diesen entmaterialisierten Files – noch ein Stück Hardware ins Funkhaus gebracht worden, die man in so manchem Haushalt wahrscheinlich gar nicht mehr abspielen kann. Die Vienna Tapes von [dunkelbunt] kommen doch tatsächlich in dieser Limited Edition als Musikkassette daher: Sehr hübsch und nostalgisch! Unser Redaktionsgerät hat sich fast verschluckt beim Abspielen, aber der Studio-Player, obwohl er wohl auch ziemlich aus der Übung ist. Wir hören: “I’m a Tribe” von [dunkelbunt]: Viele Kulturen in einer! 

(Text: Peter Waldenberger)

Link zur Sendung

7-Tage-Archiv (bis 14.02.2020)

 

 

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“The Vienna Tapes” @ Radio BR2

Die Musikwelt versammelt sich in Wien”: Auch so könnte man das neue Album von [dunkelbunt] nennen. Sämtlich KünstlerInnen aus Asien und Afrika, die auf “The Vienna Tapes” zu hören sind, haben ihre Basis in Wien und bereichern den Electro-Sound von [dunkelbunt] auf atemberaubende Weise. 

BR2- Weltempfänger-Redakteurin Dagmar Golle stellt “The Vienna Tapes” in der Sendung “Heimatsound” vom 09. Februar 2020 vor.

Wien hat sich in den letzten 10 Jahren zu einer spannenden und bunten Musikszene entwickelt. Auch aus dem Ausland kommen immer mehr Musikerinnen und Musiker, um ihre Karriere in der Donau-Metropole anzukurbeln. Unter dem Künstlernamen “Dunkelbunt” lebt der aus Hamburg stammende DJ Ulf Lindemann seit Anfang der 2000er Jahre in Wien. Sein Markenzeichen: Elektrosound und Weltmusik. “The Vienna Tapes” heißt sein neuestes Album.

In den letzten Jahren zog es [dunkelbunt] verstärkt in den Orient, von den Maghreb-Staaten bis nach Indien. Inspiriert von diesem aufregenden Musik-Universum traf er die indische Sängerin Anuradha Genrich, eine klassisch studierte Musikerin aus Madras, die ebenfalls international unterwegs ist und keine Scheu hat, musikalische Grenzen zu sprengen. Mit Anuradha Genrich nahm [dunkelbunt] ein Stück auf, das ihren indischen Gesang elektronisch verfremdet und mit chinesischen Klängen plus Reggae-Beats verbindet. [Velavan]

Die Musikwelt versammelt sich in Wien”: Auch so könnte man das neue Album von [dunkelbunt] nennen. Sämtlich KünstlerInnen aus Asien und Afrika, die auf “The Vienna Tapes” zu hören sind, haben ihre Basis in Wien und bereichern den Electro-Sound von [dunkelbunt] auf atemberaubende Weise. 

Für Nostalgiker gibt’s noch ein Schmankerl obendrauf: “The Vienna Tapes” erscheint nicht nur digital, sondern jetzt auch ganz Old-School-mäßig auf Kassette.

 

 

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The whole diversity of the music scene of Vienna – Vienna Tapes @ Groovalizacion Radio

 
[dunkelbunt] Vienna Tapes @ Groovalizacion Radio, Benjaflor Mukambo

“The album brings the whole diversity of the music scene of Vienna.”

Brussels-based Music Journalist and Global Groove Activist Benjamin Tollet aka Benjaflor Mukambo on “The Vienna Tapes”, Groovalizacion Radio 

Show @ Groovalizacion Radio, February 5, 2020
Mixcloud Version

 

 

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Global denken, lokal tanzen – “The Vienna Tapes” im profil, 17.01.2020

"The Vienna Tapes - limited edition", Review by Philip Dulle, profil, 17.01.2020, Vienna

Gut gegen Eiseskälte: Die Songsammlung „The Vienna Tapes“. profil unerhört bespricht die wichtigsten Alben der Woche.

Die Songs auf „The Vienna Tapes“, die auf einer formschönen Audiokassette erscheinen, sind dabei nicht nur gut gegen Eiseskälte, sie geben auch einigen in Wien lebenden internationalen Künstlerinnen Raum (u.a. Anuradha Genrich, Lisa Cantabile). Aus den unterschiedlichen Klangwelten – zwischen Balkan, Maghreb, Ostafrika und Indien – mischt [dunkelbunt] nicht nur ein Reisealbum für Kopfweltenbummler, sondern gibt Einblick in eine Welt, die ohnehin ums Eck zu Hause ist. Merke: Global denken, lokal tanzen.

Artikel-Link

 

 

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🔥 Thanx ….

🔥 Lovely Crowd, lovely crew and luuuvable muuusic: Thanx to everyone for coming and for celebrating the upcoming [dunkelbunt]-decade with us!! ⭐️😜
Fotos: © Cobas Photography @ Fanialive

Anuradha Genrich @ Fanialive. Foto @ Cobas Photography

Anuradha Genrich @ Fanialive. Foto @ Cobas Photography

Alix Oder Nix & Ulf Lindemann. Foto © Cobas Photography

Alix Oder Nix & Ulf Lindemann. Foto © Cobas Photography

Haider Khan. Foto @ Cobas Photography

Haider Khan. Foto @ Cobas Photography

Flo Tavernier. Foto © Cobas Photography

Flo Tavernier. Foto © Cobas Photography

Foto © Cobas Photography

Foto © Cobas Photography

 

 

 

 

 

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[dunkelbunt]: “Musik ist mein Frühstück” – Interview zum [dunkelbunt]-Konzert in Tübingen

[dunkelbunt]: “Musik ist mein Frühstück” – Interview zum [dunkelbunt]-Konzert in Tübingen

Am 28. Juni verzaubert Ulf Lindemann, besser bekannt als [dunkelbunt], die Tübinger Waldbühne mit seinem unbeschreibbaren Sound-Mix, der keine Rücksicht auf die Jazz-Polizei oder Genre-Grenzen nimmt. Im MORITZ Interview erzählt er von der kindlichen Freude an der Musik, dem Fusions-Zeitalter und Weltmusik auf der Waldbühne. Von Alexander Hinssen @ Moritz 06/2019

Wie hast Du zur Musik gefunden?

Über die Familie und das gemeinsame Musizieren in der Familie. Das Klavier war mit sechs Jahren mein Einstieg.

Ich habe schon am Klavier gerne improvisiert und immer ein Stück ins nächste übergehen lassen. Ich habe immer eine Transition zum nächsten Song gemacht, selbst bei klassischen Stücken und das hat sich bis heute durch meine Songs durchgezogen. Ich sehe auch heute in den Sachen die ich produziere, dass alles ineinander zu morphen hat. Es ist schön, wenn sich dann am Ende eine Klanglandschaft entwickelt.

Wie würdest Du deinen Sound beschreiben?

Ja, das ist die große Frage. Es gibt einen elektronischen Unterbau, was Beats in alle Richtung seien können, vom Backbeat bis zum House, von langsam bis schnell und dort oben
drauf sitzen die Klänge und Sprachen der Welt. Ich bin eigentlich so getaktet, dass ich mich nicht zu viel wiederholen will und sehr gerne mit anderen Sängern, Instrumenten und Rhythmen arbeite und gerne alle Möglichkeiten ausschöpfe. Da habe ich einen Drang nach Unverbrauchtem und möchte einfach nach Neuem schauen. Mein Musikmachen ist einfach, weiter Kind
zu sein, spielen unter einem Deckmantel der Salonfähigkeit. Für mich ist das Zusammen-Musizieren mindestens so wichtig wie ein gutes Frühstück.

Momentan spielst Du oft mit indischen Künstlern zusammen. Was fasziniert dich an dieser Musik?

Es ist eine ganz andere Spielkultur. Was wir da machen ist einfach komplett Impro, da ist nichts falsch. Auch die Jazz-Polizei ist nicht anwesend, die uns sagt, dass darf man ja gar nicht so machen. Da herrscht noch absolute Freiheit auf dem Weg zum Ziel. Das ist ganz erfrischend anders, weil es gerade in der europäischen Musik viele Gesetze und Normen gibt an die man sich scheinbar zu halten hat. Es ist immer toll, verschiedene Musikstile zu erleben. Ich bin fasziniert, wieviel gutes Zeug weltweit und tagtäglich in Musikstilen, die ich gar nicht definieren könnte, veröffentlicht wird. Die Welt ist voll im Fusion-Zeitalter angekommen, da sind wir gerade in einer echt tollen Zeit, was Musikvielfalt angeht. Es ist befriedigend, zu sehen, wieviel noch musikalisch geht.

Du tourst ja nicht nur musikalisch durch die ganze Welt, sondern warst auch schon auf Tour durch Amerika und Australien. Wie bist du auf das Sudhaus als Tourstopp gekommen?

Ich kenne Simon V und Light Wood vom Drum-n-Bass Label »Santorin« aus Tübingen, darüber habe ich meinen Draht nach Süddeutschland gefunden. Leider habe ich bisher noch nicht die Zeit gefunden mal persönlich vorbei zu schauen, freue mich aber sehr darauf. Ein bisschen Weltmusik auf einer Waldbühne, das klingt doch auch nach einem spannenden Projekt.

Interview als pdf

FACTBOX Tübingen
[dunkelbunt] live + Band
Fr | 28.06.2019 | Konzert @ Open Air Waldbühne, Sudhaus Tübingen
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20.00 Uhr
Karten: AK: 24.- / VVK: € 22.-
Homepage
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Velavan Ambassadors

 

Gaudi
BEAUTIFUL!

Mad Professor
Very nice!

Neil Perch / Zion Train:
Lovely to hear perfectly toned Tamil lyrics in this lush electronic context!

Will Magid / Balkan Bump (San Francisco):
A delightful blend of cinematic dance grooves from around the world!

Panko Gabas Criado (Ojos de Brujo):
Niiice !

Killo Killo:
Sounds great! a perfect [dunkelbunt] creation! relaxing but still so cheerful and optimistic!

Robert Soko (Balkan Beats):
Once again, [dunkelbunt] demonstrates his fusion genius. His track carries its listener into an exotic journey, and at the same time feels like home. It is another stone within the cultural bridges we build for a better tomorrow.

Kaya Project:
[dunkelbunt] never fails to deliver the fusion magic, & Velavan is no exception! – Great stuff!

Filastine:
Nice skank!

Harris Pilton:
Cool modern vibes, great fusion!

Scheibosan:
Tönt gut, wird gespielt!

DJ Isotschka:
Oh. Wirklich sehr stimmig, samtig, energiegeladen. Fetzt !!!!!!!!

Pavan Mukhi / Foreign Beggars:
DOPE!

DJ Click:
As always [dunkelbunt] is coming with the perfect sound and nice cover. Peaceful tune with no border instruments.

Kosta Kostov:
Very nice! Deep, groovy and funky. Mr. [dunkelbunt] never stops surprising.

Moreno Visini / Spy from Cairo:
Nice tune! I love the mix of Asian and reggae.

DJ MPS Pilot:
[dunkelbunt] is carrying wonderful Indian vocals into a new and fresh world. Will love to play this tune at sunset!

Dub Gabriel:
Sounds good!

Andrew T. Mackay / Bombay Dub Orchestra:
The first few bars get you hooked – and then when the dub kicks in, the magical journey begins.

Tapan Raj / Midival Punditz:
Very cool!

Amani Friend / Desert Dwellers:
Unique fun blend of world sounds!

James Asher:
Sounds good!

DJ Makala:
Magic and evocative sound coming from great producer [dunkelbunt] featuring Anuradha Genrich in the “Velavan” song. I’ll be playing it on my Boom Shaka Laka radio show and DJ sets too.

Janaka Selekta:
Sounds awesomely dubbing & vocals sound great!

Jacob Edgar/ Putumayo/Cumbancha/Music Voyager:
Love it!

DJ MOCITY/Boxout FM:
Amazing!

Benjamin Tollet / Mukambo / Groovalizacion Radio:
China meets India on the new [dunkelbunt] single. Millenary instruments and Carnatic singing on heavy dub. Sounds like Chinese Man on a spiritual trip! Check the surprising break at the end. It’s the kind of track that begs for more.

Dubblestandart:
Der Track geht runter wie Öl und akustische Welten von den Backlands of China to the 3rd Dimension gehen da in mir auf.

Stu Fergie / OKA:
Dope track!

DJ SpinCycle/Amarrass Records:
Neat oriental reggae sound!

Frau Doktor Sarah, Ah!WorldMusic
Es ist eine Verführung in eine prächtige, atmosphärische und geheimnisvolle Klangwelt. Verspielte Soundelemente umhüllt von dem Duft des Jasmins, machen “Velavan” zu einem bezaubernden Erlebnis.” –

Medicineman – CIUT 89.5 FM, Toronto, Canada
A dubwise proper Silk Road popper for 21st century beat traders… and the new Spice Route tastes mighty good!

Seasplash Festival, Croatia:
Sounds really cool, congrats!

Boomtown Fair, UK:
Wicked, love this!

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Weser-Kurier: [dunkelbunt] & Band zeigen, wie Weltmusik heute klingen kann

Weser-Kurier Bremen, 07.06.2019

 

 

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[dunkelbunt] + Band LIVE @ Lila Eule, Bremen – Interview mit Ulf Lindemann

Interview mit Ulf Lindemann aus Anlass des [dunkelbunt]-Konzerts in Bremen (Lila Eule), 07.06.2019

AM PULS DER ZEIT

Der zurzeit in Wien ansässige Kosmopolit Ulf Lindemann aka [dunkelbunt] verfolgt als DJ, Solist, Producer und Bandleader eine genuin transglobale Agenda und zählt seit über 15 Jahren zu Europas innovativen Protagonisten der Electronik – und Weltmusik-Szene. – Von Ruben Schiefke, Stadtmagazin DER BREMER, Juni 2019

Interview Der Bremer 06/19 Bildversion

Was verbindest du persönlich mit der Stadt Bremen?

Ich komme ursprünglich aus Hamburg, war aber früher in Bremen häufig auf Drum and Bass-Partys. Außerdem habe ich schon ein paar Konzerte in der “Eule” gespielt, entweder als DJ oder mit Band. Als ich das erste Mal nach Bremen kam, war ich sofort fasziniert vom Steintor-Viertel.

Gibt es einen Ort auf der Welt, den du noch nicht besucht hast, dies aber unbedingt noch tun willst?

Es gibt unheimlich viele schöne Orte
auf der Welt, da fällt es schwer einen bestimmten auszuwählen. Die Musik hat es mir in der Vergangenheit ermöglicht unzählige dieser Orte zu besuchen und dafür bin ich unglaublich dankbar. Irgendwann bin ich an einen Punkt gelangt, an dem ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr so durstig nach der Ferne bin, da ich all die Erfahrungen ferner Orte immer in meinem Herzen mit mir herumtrage.

Auf deinen Alben hört man immer wieder unterschiedlichste Sprachen. Welche Rolle spielen sie in deinen Songs?

Dadurch, dass ich die meisten dieser Sprachen nicht spreche, zählt für mich eher der Klang der Sprache, als was
die einzelnen Wörter bedeuten. Jede Sprache hat ganz eigene Klangeigenschaften. Manche sind zum Beispiel eher weich, andere hingegen haben einen perkussiven Charakter. Wobei sich einige Sachen auch aus Zufall ergeben, wenn man zum Bei-
spiel mit Künstlern aus Serbien oder Russland arbeitet. Generell bin ich immer offen, für das, was anders ist.

Wie schaffst du es, das ständige Unterwegs sein mit dem Familienleben zu verbinden?

Bevor die Familie kam, war ich total
viel unterwegs. Früher saß ich zum Teil jedes Wochenende im Flugzeug. Als mein erstes Kind dann zur Welt kam, habe ich mich bewusst dafür entschieden, das Touren etwas zurück zu schrauben.

Gibt es bestimmte Rituale, mit denen du dich auf einen Auftritt vorbereitest?

Bei mir ist es meistens so, dass ich bis kurz vor dem Auftritt nochmal alle Geräte und die Technik überprüfe. Also bei mir ist da keine Erdung angesagt, wie bei manch anderen Künstlern, die sich vorher ganz in Ruhe einsingen.

Meistens komme ich nicht einmal dazu, etwas zu essen. Dann auf die Bühne zu kommen, ist für mich der entspannte Teil, da zahlt sich dann die harte Vorbereitung aus.

Deine Songs sind so vielschichtig, dass man sie auch mit einem Orchester auf die Bühne bringen könnte. Inwieweit ist das Teil deiner Zukunftsplanung?

Da träume ich schon seit ungefähr zehn Jahren von. Es scheiterte aber bis jetzt immer am Budget. Auch zu fünft oder zu sechst auf Tour zu gehen ist schon ein Kompromiss: Viel lieber wäre ich mit zehn Leuten oder mehr unterwegs.

Womit vertreibst du dir gerne die Zeit, wenn du mal nicht mit der Musik beschäftigt bist? (Falls das überhaupt vorkommt)

Als Vater von drei Kindern wird man ziemlich auf Trab gehalten. Abgesehen davon koche ich sehr gerne, weil das dem Musizieren sehr ähnlich ist. Man kombiniert verschiedene Elemente zu einem harmonischen Ganzen. Außerdem liebe ich die Natur und die Berge.

In deiner Diskographie finden sich Stilanleihen aus vielen verschiedenen Genres wieder, die immer wieder neu interpretiert werden. Woraus beziehst du die Inspiration für diese zum Teil sehr außergewöhnlichen Kombinationen?

Dafür gibt es kein Standard-Rezept. Die Herangehensweisen sind so unterschiedlich wie die Sounds selber, die man in  den Titeln hört. Je mehr ich produziere, desto selektiver werde ich aber, da ich mich ungern wiederholen möchte. Das stellt allerdings selten ein Problem dar, weil es unzählige Sounds da draußen gibt, mit denen man arbeiten kann.

Kannst du uns schon eine Vorschau geben, was wir als nächstes aus dem [dunkelbunt]-Kosmos erwarten können? (Gibt es zum Beispiel neue Sounds, die du unbedingt gerne unterbringen möchtest?)

Ich bin gerade dabei viele Titel zu selektieren, da ich eine Compilation in den Startlöchern habe, die bald veröffentlicht wird und den schönen Namen ‚Bass of Asia‘ trägt. Davon wird es eine ganze Reihe geben, zum Beispiel mit Titeln wie ‚Bass of India‘ oder ‚Bass of Arabia‘.  Wie der Name schon vermuten lässt, wird diese Reihe sehr basslastig ausfallen.

Interview als pdf
Interview online

 

⇒ Siehe auch: Tagestipp @ Weserkurier

Tagestipp Weserkurier, Bremen: [dunkelbunt] + Band LIVE, 07.06.2019

FACTBOX Bremen
[dunkelbunt] live + Band
Fr | 07.06.2019 | Konzert | ElectroSwing / World Music / Transglobal / Balkan / Gypsy
Lila Eule 07.06.2019
Beginn: 20.30 Uhr (Einlass 20:00 Uhr)
VVK: 15.- | AK: 17.- €
Facebook-Event
⇒ Lila Eule-Event

 

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[dunkelbunt] Live, 30.05.2019 @ Tollhaus (Karlsruhe)

Roger Waltz on [dunkelbunt], INKA Stadtmagazin 06/2019, Karlsruhe

⇒ INKA Stadtmagazin 147
⇒ fb-Event
Tollhaus NACHKLAPP (Konzertausschnitt)

FACTBOX Karlsruhe
[dunkelbunt] live + Band
Do | 30.05.2019 | Konzert | ElectroSwing / World Music / Transglobal /
Balkan / Gypsy
Kulturzentrum Tollhaus Karlsruhe, Donnerstag, 30.05.2019
Beginn: 20.30 Uhr
VVK: 8.- € | AK: 8.- €

 

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“Ulf Lindemann kommt in den Kula” (Südkurier)

Ankündigung_Konstanz_Südkurier_2019-04-18_Sandra-Pfanner

Danke, Sandra Pfanner!

FACTBOX
[dunkelbunt] live + Band
Mi | 29.05.2019 | Konzert |
ElectroSwing / World Music / Transglobal 
Balkan / Gypsy
Kulturladen Konstanz, Mittwoch, 29.05.2019
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.00 Uhr
VVK: 16 € (zzgl. VVK Gebühr) | AK: 20 €
Homepage: http://bit.ly/Kula-29-05-19
Facebook-Event: http://bit.ly/dunkelbunt-live-Konstanz

 

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[dunkelbunt] am Heldenplatz…

[dunkelbunt] am Heldenplatz bei “Demo und Fest: ein Europa für Alle” am 19.05.2019:

Nette Crowd, alle Alter, viele Sprachen, Nationen und: viele Anliegen!

Dank an #aufstehn und Kultur for President für die gute Orga und die feine Betreuung vor, auf und hinter der Bühne!

Danke insbesondere an Louai Abdul Fattah für die tollen Fotos!

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Velavan @ Bayern 2-Weltmusik

🔥🔥VELAVAN @ the Bayern 2-Weltmusik-Playlist @ spotify! – Thanx to Jay Rutledge and Bayern 2 for your support! 🔥🔥

 

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Balkan-Beats vom Hamburger Jung‘ – NEON, 11.11.2015

Ulf Lindemann alias Dunkelbunt tourt um die Welt: Mit Balkan-Beats und Elektro-Swing war er in Tel Aviv, Moskau und Honolulu. Zur Datscha-Party in seiner Heimatstadt Hamburg kam das Publikum aber nicht gleich in Schwung. Von Claudia Hammermüller.

Mit geschlossenen Augen sitzt Ulf »Dunkelbunt« Lindemann am Keyboard. Fast versteckt spielt er auf der großen Bühne, lächelt ab und zu, als wäre er tief in Gedanken. Auf dem Podest im hinteren Teil der Bühne fällt er fast nicht auf. Zuerst ziehen die vier anderen Musiker die Blicke auf sich: Dunkelbunt swingt und balkanbeatet an diesem Abend zusammen mit dem Berliner Hip-Hopper Alix, der Cellistin und Sängerin Marie Spaemann, dem Gitarristen und Sänger Florian Tavernier sowie Erhan Mamudoski für Klarinette und Saxophon.

Noch bevor Dunkelbunt auf die Bühne kommt, stimmt Marie Spaemann mit ihrer Soulstimme schnörkellos-schön-beschwingt in die Nacht ein. Als die Cellistin mit ihrem Singer-Songwriter-Projekt Mela gegen 22 Uhr beginnt, füllt sich das »Uebel & Gefährlich« allerdings noch. Ob es am Hamburger Schietwetter oder am Fahrstuhl liegt, mit dem die Besucher nur grüppchenweise in den Club gelangen – wer weiß. Schade auf jeden Fall.

Dunkelbunts Musik ist vielseitig: Balkanklänge, Reggae, Swing, HipHop – eine gelungene Mischung. Das Hamburger Publikum ist allerdings nicht sofort zu überzeugen. Dabei lässt Hip-Hopper und Rampensau Alix nichts unversucht, dem Publikum einzuheizen: Er tanzt in bester Balkan-Manier, animiert mit »Jump! Jump! Jump!«-Rufen und schwenkt die Arme in der Luft. Spätestens nach dem Sirtaki ist dann auch das Publikum in bester Balkan-Partystimmung. Einige fühlen sich sogar zum Crowdsurfing ermuntert.

»Vor 14 Jahren ging ich von Hamburg nach Wien. Dort wurde ich nicht nur zum Schlawiener, sondern lernte auch den Balkan kennen,« meldet sich Dunkelbunt in feinstem Hamburger Schnack zu Wort. Die neuen Einflüsse zeigten sich auch bald in seiner Arbeit: In seinem Studio begann er, elektronische Musik mit Balkanklängen zu mischen. Seitdem prägt er in verschiedenen Projekten unter anderem mit Parov Stelar und den 17 Hippies Balkan-Beats und Elektroswing.

Sein im März 2015 erschienenes Album »Mountain Jumper« ist das erste Mal überwiegend deutschsprachig, sonst ist Dunkelbunt eher multilingual unterwegs. »EGAL« besingt das Credo des Musikers: »Es ist egal, wo du herkommst und auch egal, wohin du gehst, solange du dem Weg deines Herzens folgst und dafür gerade stehst.« Mit der Ansage »Refugees Welcome« ordnet Alix den Song an diesem Abend auch eindeutig politisch ein. Und das Publikum fordert gleich zwei Zugaben – es bekommt sie auch. Am Ende des Konzerts tanzt selbst »Mr. Dunkelbunt he himself und Hamburger Jung«, wie Alix ihn verabschiedet, hinter seinem Keyboard.

NEON, Hamburg, 11.11.2015

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Elektronische Zeitmaschine. Feature + Interview in: The Gap

In den 1990ern bist du nach Wien gezogen. Deine Musik war damals sehr von Kruder & Dorfmeister und Vienna Scientists beeinflusst. Welche österreichischen Musiker wirken heute auf dich?

Bevor ich nach Österreich kam, hörte ich auch K & D, das war aber mit meinem Umzug schlagartig vorbei. Denn in Wien lernte ich die Balkan Musik kennen. Also nicht unbedingt österreichische Musik, sondern in Wien praktizierte Musik und lebende Musiker. Harry Stojka, Tschuschenkapelle, Fabian Pollack, Walter Soyka, Otto Lechner, Barefoot Basement usw. Und jetzt ganz aktuell Marie Spaemann a.k.a. MELA.

Der Song “NDW” entstand schon vor 16 Jahren. Warum ist er erst jetzt auf “Mountain Jumper” zu hören?

NDW schrieb ich noch zur Schulzeit – schwänzte Deutschstunden, wo wir gerade das Buch “Nathan der Weise” lasen. Dafür steht NDW. Ich weiß heute nicht mehr was in mich gefahren war. Bei der Klassenarbeit schrieb ich die Partitur ins Heft und bekam eine sechs dafür. Ein paar Jahre später reichte ich die Partitur, bei der Aufnahmeprüfung zum Klavierstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst als theoretischen Teil ein und wurde zugelassen. Danach geriet der Song bei mir in Vergessenheit. Vor zwei Jahren begannen wir ihn mit der Band zu spielen und er passt gut in den Mountain Jumper Zyklus. Das ganze Album steckt voller Zitate aus meinem Leben.

⇒ Gesamter Artikel (The Gap, 26.01.2015)

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